Fünftklässler zu Besuch im Landesmuseum für Vorgeschichte

Welches Tier war größer – Mammut oder Waldelefant?
Auf welche Weise wurde die Himmelsscheibe von Nebra nachgemacht?

Wie fasst sich ein Faustkeil an und wie riecht Birkenpech?

Diese Fragen können unsere Fünftklässler jetzt beantworten, denn die Schülerinnen und Schüler unserer 5. Klassen besuchen in den ersten Wochen des Schuljahres im Rahmen des Geschichtsunterrichts das Landesmuseum für Vorgeschichte.

Am Donnerstag, 06.10. waren die Klassen 5b und 5c in den Museumsräumen unterwegs und am Dienstag, 11.10. geht es für die Klassen 5a und 5d in das auffällige Gebäude an der Richard-Wagner-Straße.

 

Zuerst führte eine Archäologie-Studentin einen Workshop rund ums Thema Geschichtsquellen mit den Schülerinnen und Schülern durch: Dabei erfuhren die Fünftklässler mancherlei Interessantes über die Arbeit von Archäologen und Historikern, über Ausgrabungen – und natürlich über die gemachten Funde.

Dieses Wissen über Quellen und den Umgang damit können unsere Schüler gut gebrauchen, denn in den nächsten Geschichtsstunden werden sie selbst zu Forschern und untersuchen von zu Hause mitgebrachte Sachquellen.

 

Im Rundgang durch einen Teil der Dauerausstellung wurden verschiedene Facetten der Altsteinzeit angesprochen: Es ging um den Homo erectus und den Neandertaler, um die Bedeutung des Feuers und der Sprache und schließlich um die – ganz aktuelle – Frage, wie Menschen schon damals in die Natur eingriffen und ihren Lebensraum veränderten.

 

Ein Besuch auf dem Steinzeit-Spielplatz direkt gegenüber dem Museum ließ den besonderen Schultag ausklingen.

 

Wir bedanken uns beim Schulförderverein, der den Museumsbesuch unserer Fünftklässler finanziell unterstützte.

 

L. Langer

 

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