Kulturtipp: Schillers Kabale und Liebe

Ein absoluter Klassiker: Schillers „Kabale und Liebe“. Eine Tragödie, die von der dramatischen Liebesbeziehung zwischen Luise Miller, der Tochter eines bürgerlichen Stadtmusikanten und Ferdinand von Walter, Sohn des adligen Präsidenten, handelt. Die unsterbliche Liebe der beiden wird durch ein Intrigenspiel von Ferdinands Vater und dessen Sekretär unmöglich und endet in einer Katastrophe.  Schon unsere Großeltern haben Schillers bekanntes Werk in der Schule behandelt. An einem Samstag Ende November begaben wir, die Klasse 11d uns (freiwillig, mit unserer Deutschlehrerin Frau Winkler) in das neue Theater, um uns die Inszenierung des berühmten Stückes anzusehen. Von der modernen Darstellung waren wir positiv überrascht. Sehr gefallen hat uns das schlichte, minimalistische Bühnenbild, welches sehr viel Platz für eigene Interpretationen und Gedanken lies. Die Sprache war einfach und gut verständlich, wodurch jeder die Handlung gut nachvollziehen konnte. Beeindruckend waren wir auch von der enorm guten schauspielerischen Leistung. Nach Abschluss der eigentlichen Handlung wurden wir noch zusätzlich mit einem alternativen Ende überrascht, wobei wir hier nicht zu viel vorweg nehmen wollen. Zusammenfassend können wir sagen, dass es uns sehr gefallen hat, wie modern das klassische Stück aufgebrochen wurde. Schillers Kabale und Liebe können wir jeden wärmstens ans Herz legen, auch wenn die Interessen sonst woanders liegen.

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