Wenn Politik auf Schule trifft

Der Deutsche Bundestag, die Herzkammer unserer Demokratie, hat seinen Sitz in Berlin. Dort wird debattiert, diskutiert und Gesetze werden beschlossen. Dieser Knotenpunkt politischer Macht in der „Berliner Blase“ scheint oft sehr weit weg von den Bürgern; vielleicht sogar abgehoben und nicht bürgernah.

Um das zu ändern und das politische Geschehen und seine Prozesse zu verdeutlichen haben Schüler und auch Lehrer am Nachmittag des 11.07.2022 mit dem Bundestagsabgeordneten Dr. Karamba Diaby (SPD) gesprochen.

Der Sozialdemokrat ist 1961 im Senegal geboren worden. Als Waisenkind zogen ihn seine ältere Schwester und sein Schwager auf. Mit Mitte 20 erhielt er ein Stipendium in der DDR. An der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg studierte er dann Chemie und promovierte zum Thema „Schwermetallbelastung in Schrebergärten“.

2013 wurde er erstmals in den Deutschen Bundestag gewählt und sitzt seit 2021 als direkt gewählter Abgeordneter für Halle im Parlament.

Diese zwar nicht geradlinige, dafür aber umso spannendere Lebensgeschichte hat einen guten Anknüpfungspunkt im Gespräch geboten. Der Abgeordnete hat in diesem Zusammenhang auch von Aufstiegschancen berichtet, die er hier geboten bekommen hat. Im Verlauf der Veranstaltung haben wir außerdem kontrovers über den Ukraine-Krieg und seine Folgen für Deutschland und auch die NATO diskutiert. Hinzu kamen sozialpolitische Fragen rund um die Alterssicherung und das deutsche Rentensystem. Beschäftigt hat die Teilnehmer auch das Thema des Bildungswesens in Deutschland und damit zusammenhängend der Lehrermangel.

Ich möchte mich ausdrücklich bei Herrn Dr. Karamba Diaby bedanken, dass er sich die Zeit für uns genommen hat und bei Herrn Bock für die großartige Unterstützung bei der Organisation!

Leon Neugebauer

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